{"id":619,"date":"2014-06-10T18:16:39","date_gmt":"2014-06-10T16:16:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.filia-leonis.de\/?p=617"},"modified":"2014-06-10T18:16:39","modified_gmt":"2014-06-10T16:16:39","slug":"der-zauber-einer-seereise","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/filia-leonis.de\/?p=619","title":{"rendered":"Der Zauber einer Seereise"},"content":{"rendered":"<p>Ich hatte ja schon angek\u00fcndigt, da\u00df wir mit der F\u00e4hre von D\u00e4nemark nach Bergen in Norwegen fahren. Mittlerweile sind wir l\u00e4ngst in Norwegen angekommen (siehe Bierpreismauerupdate) &#8211; aber der Bericht fehlt noch.<\/p>\n<p>Ich sage nur eins: Die M\u00fche hat sich am Ende gelohnt.<br \/> Die Bahnfahrt zum F\u00e4hrableger war supersch\u00f6n lauschig. Immer weiter ans Ende D\u00e4nemarks. Bis wir dann irgendwann angekommen sind. Am Bahnhof gibt es zwei Schilder. Eins mit einem Schiff drauf, Pfeil nach rechts. Und eines mit &#8220;City&#8221; mit einem Pfeil nach links.<br \/> Logischerweise gehen wir nach rechts. Wir wollen ja Schiff fahren.<br \/> Das sollte also passen (&#8230;ein Schelm, wer nun b\u00f6ses denkt&#8230;).<br \/> Eine sch\u00f6ne \u00fcberdachte BLAUE Br\u00fccke f\u00fchrt uns genau zum Check-In, wo wir einer Dame im BLAUEN Hemdchen unsere Best\u00e4tigung der F\u00e4hrlinie mit einem ROTEN Logo zeigen.<br \/> Ziemlich m\u00fcrrisch weist sie uns darauf hin, da\u00df wir bei der roten F\u00e4hrgesellschaft einchecken sollen. Logisch. Leuchtet uns ein. Wo denn das sei, fragen wir freundlich. &#8220;Andere Seite, da dr\u00fcben &#8211; Gehzeit 30 Minuten&#8221; antwortet sie br\u00fcsk.<br \/> Die n\u00e4chsten 15 Minuten spekulieren wir \u00fcber ihre schlechte Laune und sehen ein rotes Schiff in Greifn\u00e4he. Wieder ein Schild mit einem Pfeil. Rechtsrum. Eindeutig zur ROTEN F\u00e4hrgesellschaft. Mist. Wir laufen tats\u00e4chlich 35 Minuten lang um s\u00e4mtliche wartenden Fahrzeuge herum, bis hin zum Eincheck-Terminal, das grau am Ende des Kais schimmert.<br \/> Ziemlich fertig kommen wir dort an &#8211; mit 15 Kilo auf dem R\u00fccken + Handgep\u00e4ck ist es halt doch anstrengend &#8211; auch mit guter Gesellschaft.<\/p>\n<p>Direkt vor dem Terminal steht ein gelber, klappriger Bus.<br \/> Vornedrin ein Schild: &#8220;CITY- ROTER F\u00c4HR-CHECK-IN&#8221;.<br \/> In diesem Moment m\u00f6chten wir am liebsten um einen Eimer bitten. Ein klitzekleiner Hinweis beim Ausstieg aus dem Zug h\u00e4tte uns insgesamt 40 Minuten Fu\u00dfmarsch eingespart. Egal. Schlie\u00dflich sind wir auf Reisen und checken schlie\u00dflich ein.<br \/>\u00a0Wenig sp\u00e4ter stehen wir an der Rezeption im Schiff, weil die Dame am Check-in irgendwas von &#8220;\u00fcberbucht&#8221; gesagt hat. Ernst genommen haben wir das nicht wirklich. Aber tats\u00e4chlich haben wir keinen Schlafplatz und werden &#8211; wie das in solchen F\u00e4llen \u00fcblich ist &#8211; erstmal mit einem f\u00fcrstlichen Abendessen im &#8220;Commanders Buffet&#8221; ruhiggestellt. Bier und Wein frei, sowie Fisch und B\u00fcffet aller Art. Feine Sache. H\u00e4tten wir das bestellt, h\u00e4tten wir 45 Euro pro Person gezahlt. Also halten wir sch\u00f6n die F\u00fc\u00dfe still. Vielleicht bekommen wir ja noch ein besseres Zimmer.<\/p>\n<p>Das &#8220;bessere Zimmer&#8221; beziehen wir um 23 Uhr. Direkt \u00fcber den Boxen der Schiffseigenen Disko mit Life-Musik. Schlafen unm\u00f6glich.<br \/> Wir schlendern runter und plaudern mit der Rezeptionistin. &#8220;Ach, normal so bis 3-4 Uhr, je nachdem&#8221; &#8211; fl\u00f6tet sie. Wir l\u00e4cheln. Etwas halbherzig.<br \/> Um Mitternacht gehen wir schlafen.<br \/> 0:10 &#8211; Doktorlores grummelt<br \/> 0:20 &#8211; Doktorlores mault rum<br \/> 0:22 &#8211; Doktorlores zieht sich an<br \/> 0:25 &#8211; Doktorlores l\u00e4uft auf dem einen Quadratmeter hin- und her<br \/> 0:30 &#8211; &#8220;Ich bin gleich wieder da&#8221;<br \/> 0:45 &#8211; Doktorlores kommt zur\u00fcck. In seiner Hand zwei neue Zimmerkarten. &#8220;Wir m\u00fcssen nochmal packen&#8221; sagt er. &#8220;Wir haben ein anderes Zimmer bekommen&#8221;.<\/p>\n<p>0:48 &#8211; Wir glotzen ungl\u00e4ubig in die neue Kabine.<br \/> Wir haben ein etwas &#8211; \u00e4h &#8211; ger\u00e4umigeres Zimmer bekommen mit einem &#8220;klitzekleinen&#8221; Fenster mit Meerblick.<br \/> Schlafen ist nicht, der Meerblick in die nicht dunkel werdende Nacht und die superglatte Nordsee h\u00e4lt uns gefangen. Statt der Musik h\u00f6ren wir das sanfte Brummeln des Schiffsmotors und ein bisschen das vorbeirauschende Wasser.<\/p>\n<p>Vielleicht will ich nicht genau wissen, welche Argumente Doktorlores da vorgebracht hat &#8211; es ist mir auch egal \ud83d\ude42<br \/> V\u00f6llig \u00fcbern\u00e4chtigt aber gl\u00fccklich kommen wir am n\u00e4chsten Mittag in Bergen an. Geschlafen haben wir dann halt wann anders.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte ja schon angek\u00fcndigt, da\u00df wir mit der F\u00e4hre von D\u00e4nemark nach Bergen in Norwegen fahren. Mittlerweile sind wir l\u00e4ngst in Norwegen angekommen (siehe Bierpreismauerupdate) &#8211; aber der Bericht fehlt noch. Ich sage nur eins: Die M\u00fche hat sich am Ende gelohnt. Die Bahnfahrt zum F\u00e4hrableger war supersch\u00f6n lauschig. 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